Immer diese guten Vorsätze! Welche wirklich was bringen

Gute Vorsätze - welche bringen was?

Jedes Jahr aufs Neue fassen wir Deutschen unzählige gute Vorsätze: Allen gemeinsam ist, dass sie nur eine geringe Erfolgsquote haben. Spätestens nachdem der Kater am 2. Januar vollständig auskuriert ist, sind auch die guten Vorsätze meist wieder verblasst. Kettenrauchen und Flaute im Bett: Die alten Gewohnheiten haben es oftmals durchaus nötig, mal wieder aufgefrischt zu werden. Wir haben uns gefragt, warum viele Menschen so schnell aufgeben und wie aus guten Vorsätzen echte Taten werden können, die Ihnen wirklich nutzen.

Scheinbar haben viele Deutschen dieselben Probleme. Oder eben “Baustellen”, die sie eigentlich am liebsten ändern würden. Zumindest haben die meisten Frauen und Männer ganz ähnliche gute Vorsätze, die sie “jetzt aber wirklich” auch durchsetzen möchten. Schauen Sie doch mal, ob Sie sich in diesen Top 5 wiederfinden

5 gute Vorsätze für das Jahr 2019: Was wir uns am häufigsten vornehmen und was uns wirklich gut tun würde


1. Stress reduzieren und Zeit für sich nehmen

Stress ist die Krankheit unserer Generation. Ob teilweise selbstverschuldet sei dahingestellt, Fakt ist, selten haben so viele Menschen ihr Leben als rastlos und gestresst empfunden, wie heute. Der Wunsch nach Ruhe und Ordnung ist demensprechend groß.
Unser Fazit: Guter Vorsatz! Kommen Sie zur Ruhe, es kann sich nur positiv auf alle Lebensbereiche auswirken. Helfen können Ihnen dabei Entspannungstechniken und ganz bewusste Auszeiten, im Zweifelsfall auch ein paar dick durchgestrichene Termine im Kalender. Wann sind Sie zuletzt einfach mal gemütlich losgebummelt, haben sich in ein Café gesetzt, eine schöne Zeitung gelesen und die Zeit vergessen? Eben.

2. Zeit nehmen für Familie und Freundschaften

Vor lauter Stress (siehe voriger Punkt) haben die meistenMenschen auch immer weniger Zeit, die sie wirklich ganz und gar mit ihrer Familie und Freunden verbringen können. Momente kommen jedoch nicht wieder und spätestens, wenn alters- oder krankheitsbedingt manche Menschen nicht mehr da sind, kommt das große “Ach, hätte ich doch … !”.
Unser Fazit: Sehr wichtig, wenn nicht sogar der wichtigste Vorsatz. Weder können Sie die Zeit zurückdrehen noch sich an nicht gemeinsam Erlebtes erinnern. Schreiben Sie doch jetzt gleich einer lieben alten Tante noch ein paar nette Neujahrszeilen oder wenigstens ein paar Whatsapp-Nachrichten an ihre Freunde.

3. Sport, gesunde Ernährung und Abnehmen

Ob es tatsächlich so viele Speckröllchen gibt, wie Menschen, die ihnen an den Kragen wollen? Der Run auf Diäten und die Zahl der Salatbestellungen in Restaurants sind wahrscheinlich nie so hoch, wie im Januar. Ab Februar vermisst man dann die Schokolade. Und mal ehrlich, kennen Sie jemanden, der die Anfang des Jahres verlorenen Kilos bis zum Ende des Jahres nicht wieder draufgefuttert hat? Ähnlich verhält es sich mit Sport: Alle wollen plötzlich vom Couch-Potato zum Fitnessjunkie werden. Sieht man sich Anfang Januar alle Neuzugänge in Fitnessstudios und auf Waldwegen an, spürt man unweigerlich, wie sehr der Wunsch nach einem gesünderen Körperbewusstsein bei Frauen und Männern vorhanden ist. Mitte Januar ist lange nicht mehr so viel los.
Unser Fazit: Ihr Körper, Ihre Lebensversicherung. Und ihr Körper möchte sich wirklich ein bisschen bewegen. Sie müssen auch nicht unbedingt ins Fitness-Studio oder täglich zwischen Fuchs und Hase im Wald herumrennen. Bauen Sie Bewegung in den Alltag ein, z. B. den Klassiker “Treppen statt Lift”. Und in Sachen gesunde Ernährung nutzen Crash-Diäten ohnehin nichts. Der Schlüssel zum Ziel ist, seine Ernährung langfristig umzustellen. Möglichst naturbelassene Lebensmittel und (leider) wenig Zucker. Dann läuft auch das Abnehmen wie von selbst. Und: Sehen Sie Ihre Vorsätze im Verhältnis. Viele Frauen und Männer, die ohnehin schon gesundheitsbewusst leben, möchten das noch optimieren – obwohl sie es eigentlich gar nicht nötig haben. Wenn der Körper aufgrund von zuviel Übergewicht und zu wenig Bewegung jedoch schon krankt, wäre ein guter Vorsatz diesbezüglich umso wichtiger.

4. Sparsamer werden

Das Geld, das liebe Geld – sehr viele Frauen und Männer wundern sich, warum es immer so schnell weg ist, und möchten sich demensprechend zu Jahresbeginn quasi für alle Zeiten am Riemen reißen. Vorbei sind die ausgedehnten Shoppingtrips und All inclusive-Urlaube.
Unser Fazit: Ähnlich wie bei einer Ernährungsumstellung kommt es auch beim Geld häufig auf kleine Gewohnheiten an. Der Coffee to go am Morgen und am Nachmittag, das Mittagslunch beim Italiener oder die Mahngebühren, weil man die Strafzettel mal wieder nicht gleich bezahlt hat. Aufs ganze Jahr betrachtet, macht dieses Kleinvieh aber natürlich auch Mist. Auch wenn es abgedroschen klingt: Man muss beim Geld immer auch ein bisschen an die eigene Zukunft denken. Da kann es durchaus sinnvoll sein, den guten Vorsatz etwas zu forcieren, und beispielsweise monatlich einen kleinen Sparbetrag auf ein gesondertes Konto überweisen. Denn das mit dem Kleinvieh gilt nicht nur fürs Geld ausgeben, sondern auch fürs Sparen.

5. Weniger Konsumieren

Ob Fernsehen, Zigaretten oder Alkohol – zu Beginn eines jeden Jahres ist die Liste von dem, dem man allem entsagen möchte, lang. Gesättigt und sogar manchmal überdrüssig aufgrund der Völlerei und nicht selten auch Reizüberflutung über die Feiertage, sehnt sich manch einer schon fast nach Minimalismus.
Unser Fazit: Weniger Konsum ist immer gut. Das Wichtigste ist, dass man das, was man konsumiert, mit Genuss konsumiert. Ein oder zwei Gläser Wein mit netten Gesprächspartnern muss man sich sicher nicht verwehren, eine Flasche alleine am Abend sollte man als kritisch erachten. Die Dosis macht natürlich auch bei Konsum das Gift – und letztendlich bleibt es jedem selbst überlassen, was er sich und seinem Körper (und seinen Sinnen!) zumutet. Nur beim Thema Rauchen will uns tatsächlich kein Grund einfallen, warum man es nicht aufgeben sollte. Vielleicht liegt es daran, dass in der LOVEPOINT-Redaktion unter anderem zwei ehemalige Raucherinnen sitzen, die felsenfest davon überzeugt sind, dass der Rauchstopp eine der besten Entscheidungen war, die sie in ihrem Leben treffen konnten. 😉

 

Gute Vorsätze: Wie hält man durch?

Zahlreiche Neuro-Wissenschaftler haben sich mit der Frage beschäftigt, warum gute Vorsätze immer wieder scheitern. Dabei kam heraus, dass sich viele Menschen einfach ungenaue oder unrealistische Ziele gesteckt haben und die Motivation dabei auf der Strecke blieb. Setzen Sie sich also realistische Ziele, die zudem messbar sind. Ihre Vorsätze für 2019 sollten daher nicht lauten „weniger Stress“ oder „öfter joggen gehen“, werden Sie besser ganz konkret! Wollen sie 5 oder 2 mal die Woche laufen? Und was tun Sie, wenn es regnet? Wenn Sie das selbst nicht so genau wissen, sind Ihre Vorsätze schon am Anfang zum Scheitern verurteilt. Ohne konkrete Vorsätze kann es auch keine Erfolgserlebnisse geben und diese brauchen wir aus psychologischer Sicht, um durchzuhalten.

Weihen Sie Ihren Partner oder Freunde ein, dann steigt der Druck. Sie wollen sich ja schließlich nicht die Blöße geben, gleich schon wieder zu versagen. Kalkulieren Sie Rückschläge ein und entwickeln Sie gleichzeitig Strategien, diese im Voraus zu vermeiden. Die Vorsätze für 2019 sollten auch nicht an Silvester oder Neujahr nach dem zehnten Glühwein gefasst werden, sondern idealerweise schon einige Tage vorher, damit sie auch ernst gemeint sind. Durchdenken Sie im Vorfeld alle einzelnen Schritte, die für das Erreichen der Ziele notwendig sind. Halten Sie Erfolge schriftlich fest und verlieren Sie nie das Ziel aus den Augen. Und nicht zuletzt: Gute Vorsätze sollten nicht nur punktuell gefasst werden. Sommers wie winters sollten Sie den Fokus auf eine gesunde Lebensweise und ein erfüllendes Leben legen. Gute Vorsätze können Ihnen dabei helfen, sich dies immer wieder bewusst zu machen. Sie müssen sich ja nun auch gar nicht hetzten: Die Vorsätze für 2019 können auch noch am 3. Januar gefasst werden. Viel wichtiger ist es, Ihr Leben im Allgemeinen gesund und fröhlich zu gestalten – und vergessen Sie darüber hinaus das Flirten nicht, zum Beispiel bei LOVEPOINT.

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