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Flirten an Fasching: Auf was man beim Karneval achten sollte

Fremdgehen an Fasching

Die fünfte Jahreszeit hat es in sich: Kaum sonst im Jahr sind wir so offen für Neues, für einen Flirt, ein erotisches Abenteuer oder einen One-Night-Stand. Nur für die Suche nach der großen Liebe oder einer festen, lang dauernden Beziehung scheint der Karneval nicht gemacht zu sein. Sagt man. Ob das wirklich so ist und warum Fasching für unverbindliche Flirts so prädestiniert ist, lesen Sie hier.

Flirten erwünscht: Ausgelassenes Feiern an Fasching, Fastnacht, Karneval

Sabine (33), Nina (34) und Betty (31) haben so einiges vor: Die drei Freundinnen haben sich Urlaub genommen, um an Fasching von der Weiberfastnacht bis zum Aschermittwoch richtig Party zu machen. Sabine ist verheiratet, hat aber mit Tom, ihrem Mann, vereinbart, dass sie an Fasching getrennte Wege gehen – das gegenseitige Vertrauen ist groß genug. Flirten ist erlaubt, Sex allerdings nicht – zumindest nicht offiziell. Nina und Betty sind solo und vor allem Betty möchte das auch erst einmal bleiben. Sie hätte Lust auf ein erotisches Abenteuer, nach einer festen Beziehung hält sie nicht Ausschau. Und Nina lässt sich einfach überraschen, sie hätte auch nichts dagegen, hinter der Piratenverkleidung ihren neuen Traummann zu entdecken. Allen dreien gemeinsam ist jedenfalls: Sie wollen richtig Spaß haben – und Flirtpannen vermeiden.

Küsschen erlaubt – aber gibt´s komplette Narrenfreiheit nur für Singles?

Im Fasching sehen auch Festverbandelte die Dinge etwas lockerer und gestatten ihrer besseren Hälfte einen Flirt oder ein Fremd-Küsschen. Einen faschingspartybedingten Seitensprung ihres Partners würden immerhin 13 % der Deutschen tolerieren, das hat eine Umfrage ergeben. Dass Fremdgehen an Fasching durchaus öfter vorkommt, ist bekannt. „Seitensprung“ – ab wann man davon spricht ist ganz unterschiedlich. Für manche wird darunter alles verstanden, was über das harmlose „Bützje“, ein Küsschen, hinausgeht. Manchen Paaren wäre also schon ein Zungenkuss des Partners mit einer anderen Person zu viel. Andere sehen das an Fasching deutlich entspannter und würden als Fremdgehen erst bezeichnen, wenn sich etwas im Bett abspielt. Das sehen Tom und Sabine ähnlich – und haben dennoch auf getrennten Partypfaden viel zu lachen. Sabine genießt einfach die anerkennenden Blicke von Matrosen, Piraten und anderen starken Männern und freut sich über die Gelegenheit, mal auffällig gedresst und geschminkt an Fasching ihre Partylaune ausleben und flirten zu können.

Karneval: Welches Kostüm ist sexy? Und was turnt ab?

Was soll man bloß an Fasching anziehen? Eins steht fest: Understatement ist nichts für den Karneval, richtig dick auftragen umso mehr erlaubt. Viele Männer stehen nach wie vor auf den sexy Krankenschwester-Look mit Minikittel oder das Playboy-Bunny, aber natürlich soll Frau sich nicht danach richten, was andere wünschen, sondern anziehen, worin sie sich selbst wohl und sexy fühlt. Frauen bevorzugen bei Männern meist ein kerniges Kostüm, heißt: Teddybär- oder Clownskostüm kommen als Flirtmotor weniger gut an. Aber natürlich sagen originelle, witzige Kostüme auch etwas über ihren Träger aus. Das findet auch Nina, die ja gerne mehr als einen One-Night-Stand finden würde – und amüsiert sich köstlich mit einem witzigen Typen im Schottenrock. Generell ist bei der Verkleidung erlaubt, was gefällt. Ein Kostüm spricht für Ihr Gegenüber manchmal Bände, deshalb überlegen Sie sich am besten schon vorher, welche Absichten Sie auf dem Rosenmontagsumzug oder dem Lumpenball haben. Wer offensiv unterwegs ist, gerne flirten und auch gerne angesprochen werden möchte, wählt eher ein wirklich auffälliges, außergewöhnliches, vielleicht auch ein bisschen provozierendes Kostüm. Zeigen Sie beim Flirten an Fasching ruhig die Facetten, die Sie im Alltag eher verbergen wollen oder müssen – die meisten Menschen stellen im Fasching genau die Eigenschaften zur Schau, die sonst niemand von ihnen kennt oder die sie gerne besäßen. Genau dies macht für viele den Reiz aus, mehr von sich selbst preiszugeben, als man es normalerweise tun würde. Und das ungestraft, vielleicht sogar ganz unerkannt.

Flirten – aber richtig: Fasching ist kein Freibrief für schlechtes Benehmen

Trotz aller Hemmungslosigkeit und Ausgelassenheit gelten an Fasching ähnliche Flirtregeln wie im normalen Alltag. Abgedroschene Anmachsprüche kommen nie gut an – genauso wenig wie Fummeleien, ein Klaps auf den Po und ähnliche „Übergriffe“. Auch wenn Karneval Ausnahmezustand ist und man gerne einmal alle Fünfe gerade sein lässt, es gelten dennoch die üblichen Regeln des Anstands und der Höflichkeit – wobei man anmerken muss, dass an Fasching ein kleiner Faux-pas doch eher toleriert wird, als sonst. Betty erzählt: „Also wenn mich jemand einfach so von hinten anspricht und mir dabei schon fast in den Ausschnitt grabscht, dann kenn ich da kein Pardon. Auch nicht im Karneval. So ein Typ hat keine Chance.“ Ein offenes, freundliches Lächeln, ein vorsichtiges Ranschunkeln, ein witziger, origineller Spruch haben auch an Rosenmontag die besseren Aussichten auf einen Flirterfolg … und das Näherkommen ergibt sich dann meist von selbst.

Könnte denn überhaupt mehr aus einem Flirt an Karneval werden?

In der jecken Zeit wird geflirtet, was das Zeug hält. Und manche/r geht dabei vielleicht auch weiter als sonst. One-Night-Stands sind nicht selten an Karneval – aber meistens ist dann am Aschermittwoch doch wieder alles vorbei. Aber das ist ja auch kein Wunder. Wer sich mit nahezu unbekannten Menschen so schnell intim einlässt, stellt am nächsten Morgen oft fest, dass der heiße Flirt bereits ziemlich abgekühlt ist. Klar, wenn die Kennenlernphase praktisch übersprungen oder zumindest stark abgekürzt wurde. Und nur weil es am Fastnachtsdienstag zu einer wilden Knutscherei mit dem Cowboy an der Sektbar gekommen ist, muss das nicht bedeuten, dass Mr. X nicht schon am nächsten Tag nicht mehr der Top-Kandidat für eine heiße Affäre ist. Meistens bleibt dann ein bitterer Nachgeschmack. Denn die meisten Affären oder Seitensprünge bahnen sich doch etwas langsamer an. Wenn man beispielsweise online nach einem Partner für ein erotisches Abenteuer oder einen Seitensprung sucht, hat man die Möglichkeit, sich vorher über Nachrichten auszutauschen. Auch, wenn man sich nicht gleich live sieht, so gewinnt man doch einen aussagekräftigen Eindruck durch Bilder und den vorangehenden Schriftverkehr. Man bekommt ein Gefühl für die „wahre“ Person, ungetrübt durch überschwängliche Faschingslaune und meistens auch (zu) viel Alkohol. Zudem ist die Faschingszeit besonders für Menschen, die sich in einer festen Beziehung oder Ehe befinden, nicht gerade ungefährlich: Die Gefahr, beim regen Treiben auf der Faschingsparty zufällig von einer bekannten Person gesehen zu werden, ist sehr hoch – und selbst ein harmloses Küsschen kann einem am nächsten Tag zum Verhängnis werden. Da ist Online-Dating eindeutig die sicherere Variante.

Für Singles hingegen bietet die Faschingszeit sprichwörtlich Narrenfreiheit. Aber: Wer ernsthaft nach einem festen Partner sucht, sollte auch hier nichts überstürzen. Deshalb ist Nina mit ihrem Schottenrock-Flirt auch nicht schon in der Rosenmontagsnacht im Bett gelandet. Ihr Tipp: „Wenn sich aus dem Flirt mehr entwickeln soll, ist es besser, nicht gleich aufs Ganze zu gehen. Ich habe mich mit Niels nach unserem lustigen Partyabend erstmal für ein ganz normales Date nach Fasching verabredet. Vielleicht stellen wir dann ja im Laufe der Zeit fest, dass wir auch im Alltag gut miteinander klarkommen.“ Diese Methode verspricht Erfolg – und dürfte auch diejenigen ermutigen, die im närrischen Treiben auf der Suche nach einer festen Beziehung sind. Und wer so gar nichts mit Karneval am Hut hat: Die Chance auf einen Flirt, einen Seitensprung oder eine feste Partnerschaft gibt es natürlich auch ohne Kostümzwang, zum Beispiel bei LOVEPOINT.

 


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